Besuch von Amnesty International
von Christine Hommel
Am Montag, dem 7. Juli 2025 durfte der Ethikkurs Klasse 9 und 10 einen ganz besonderen Gast begrüßen: Frau Roswitha Franze, die seit über 50 Jahren aktiv bei Amnesty International engagiert ist. Ihr Besuch markierte den Abschluss einer Unterrichtsreihe zum Thema Menschenrechte und Gewissen.
Frau Franze berichtete den Schülerinnen und Schülern von ihrer langjährigen Arbeit bei Amnesty International und gab Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Organisation. Außerdem erzählte sie von den Menschen, mit denen sie über Briefe in Kontakt stand und steht und was sie dazu bewegt, weiter regelmäßig Briefe zu schreiben. Durch diese Briefe konnten und können oft wichtige Hilfen organisiert werden, was zeigt, wie viel eine kleine Geste bewirken kann.
Sie erklärte auch, dass Amnesty nur dann hilft, wenn die Betroffenen nicht mit Gewalt in Verbindung gebracht werden können.
Der Vortrag war für alle eine tolle Gelegenheit, über das Thema Gerechtigkeit und Verantwortung nachzudenken. Frau Franze ermutigte die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit dem Weltgeschehen auseinanderzusetzen und sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Sie bot ihnen eine Möglichkeit, nicht nur zuzusehen, sondern auch selbst aktiv zu werden und betonte, dass die Ortsgruppe dringend Nachwuchs brauche.
Der Ethikkurs bedankt sich herzlich bei Frau Franze für ihren inspirierenden Besuch und die wertvollen Einblicke in die Arbeit von Amnesty International. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, wie jeder helfen kann – sei es durch Briefe, Spenden oder einfach durch das Bewusstsein für Menschenrechte, ganz nach dem Motto Voltaires „Ich missbillige deine Meinung, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du sie sagen kannst.“

